RUW Fließem – Ein Zentrum für moderne Rinderreproduktion

Allgemeine News

Im Regionalzentrum Rheinland-Pfalz/Saarland der Rinder-Union West eG in Fließem wird der fachliche Austausch zur Biotechnologie in der Rinderzucht aktiv gelebt.

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    RUW-Regionalleiter Gerd Grebener (mitte) und leitender RUW-Tierarzt für Biotechnologie Adrian Kupka (rechts) freuen sich über den Besuch des Tierarztes Dr. Jakub Kulus aus Polen.
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    Während seines Aufenthalts vertiefte Dr. Kulus seine Kenntnisse bei der Embryospülung (MOET) und der Eizellgewinnung (OPU)
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    Auch die praksixrelevante mikroskopische Untersuchung gehörte zu den Aufgaben von Dr. Kulus während seines Aufenthalts in Fließem.
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    Uwe Müller, Sire Analyst der Phönix Group, (links) stellte Dr. Kulus die züchterische Arbeit im Donorenhotel in Fließem vor.

Sowohl Studierende als auch Fachleute aus dem In- und Ausland zeigen großes Interesse an der Arbeit im Donorenhotel (Stall mit genomisch hoch veranlagten Jungrindern). Hier kommen moderne Reproduktionstechniken zum Einsatz, mit dem Ziel, Ergebnisse und hochwertige Genetik für das Zuchtprogramm der Phönix Group zu erzielen.

Besuch von Dr. Jakub Kulus

Die RUW konnte Dr. Jakub Kulus zu einem intensiven fachlichen Austausch in Fließem begrüßen. Dr. Kulus stammt aus Toruń (Polen) und arbeitet seit 2018 am Department für Diagnostik und Klinische Wissenschaften des Instituts für Veterinärmedizin der Nikolaus-Kopernikus-Universität. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Reproduktionsbiologie der Säugetiere.

Der Besuch kam durch die langjährigen Kontakte von Tierarzt Adrian Kupka zustande, der seit vielen Jahren einen engen Austausch mit internationalen Spezialisten im Bereich der Rinderreproduktion pflegt. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit Professor Jan Maria Jaskowski aus Toruń. Über diese Verbindung hatten bereits mehrfach Studierende und Wissenschaftler die Möglichkeit, praktische Einblicke in die Arbeit in Fließem zu erhalten.

Während seines Aufenthalts konnte sich Dr. Kulus umfassend mit praxisrelevanten Techniken der assistierten Reproduktion beim Rind vertraut machen. Dazu zählten insbesondere die Embryospülung (MOET) sowie die Gewinnung von Eizellen mittels OPU-Technik. Dabei standen sowohl praktische Abläufe als auch organisatorische Aspekte im Mittelpunkt, ergänzt durch den Vergleich mit wissenschaftlichen Ansätzen.

Der Besuch bot eine wertvolle Gelegenheit für einen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Solche internationalen Kooperationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Reproduktionstechnologien und stärken den Wissenstransfer in der Rinderzucht.

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