In der Spitze hohe Preise in Fließem

Mit einem Durchschnittspreis von 2.245 € für abgekalbte Holsteinfärsen, nahm die Zuchtviehversteigerung am Donnerstag, den 12. Januar 2023 im Vermarktungszentrum in Fließem einen vermischten Verlauf.

Für die Rinder, die jeder gerne hätte, wurde zügig geboten. Mit Preisen bis 4.000 € ein nahtloser Anschluss an die letzten Monate. Doch bei Ansagen, länger zurück liegendem Kalbedatum und leichten Schwächen wurde es zäh. Die anhaltenden Meldungen zum Abschwächen des Milchpreismarktes zeigten ihre Wirkung. Die starke Nachfrage der heimischen Kunden bestimmte den Verlauf der Auktion. Der Deckbullenmarkt lief sehr rege.    

 

Reinerbig hornloser Mirand PP RDC-Sohn für 3.600 €

 

Sie wussten genau welche Bullen sie ersteigern wollten. Die Kaufinteressenten hatten sich im Vorfeld spezielle Deckbullen ausgesucht und boten hierdrauf sehr flott. Die Nummer eins war die Kat.-Nr. 7, SHF Malawi, aus dem Zuchtstall Thomas Schäfer, Steinigen. Er ist ein reinerbig hornsloser Mirand PP RDC - Sohn mit einem bestechenden Exterieur. Die EX 90 Mutter RUW Vallerie stammt aus dem Zuchtprogramm der RUW und hat Leistungen jenseits der 13.000 kg Milch mit 3,6 % Eiweiß. Er wurde für 3.600 € einem bayrischen Kunden zugeschlagen. Aus einem bekannten Bullenmütter - Kuhstamm kommt mit 3.200 € im Zuschlag SfH Lakota, der Seidenfaden GbR aus Mechernich. Hohe Bewertungen, viel Milch und 3.9 % Eiweiß locken Deckbullenkäufer. Dieser Bulle wird in Mayen-Koblenz zum Einsatz kommen. NH Nesquik, von Nosbisch Holstein Niederweis wechselt für 3.100 € in den Westerwald. Ein Nexus-Sohn mit hohen genomischen Werten und Bullenmütter im Stammbaum. 

 

Beste Rinder – beste Preis

 

Eine rotbunte hornlose Holsteinfärse wie gemalt: Stefan Strubens Mädel Mante, aus Dahlem konzentrierte alle Blicke auf sich. Beim Auftrieb, im Stall und dann im Ring wusste sie in allen Merkmalen zu überzeugen. Auktionator Mathias Mertes kam mit dem Zählen kaum nach, so zügig kamen die Gebote. Der Hammer viel zum Schluss für einen treuen Kunden und Holsteinzüchter aus dem Saarland bei 4.000 € für diese außergewöhnliche Laser PP. Wenige Katalognummer später folgte preislich HKH Qualle, eine Silver, gezogen von Marco Weires aus Olmscheid. Eine harmonische junge Färse mit einer Einsatzleistung von über 40 kg Milch. Sie wechselt in den Vulkaneifelkreis. 3.000 € erlöste Kat.-Nr.68, eine ganz elegante Barbados- Tochter, wiederum aus Dahlem von Stefan Struben gezüchtet. Auch sie wird im Saarland melken. Die sehr leistungsbereite Holsteinfärse von Mark, mit der Kat.-Nr. 42, ersteigerte ein Milchviehhalter aus den Niederlanden. Die Streit GbR aus Obergeckler erhielt hierfür 2.900 €. Aus dem Zuchtstall der Seifen GbR, Ormont wurde eine große und dabei harmonische Darwin-Tochter, mit 40 kg Einsatzleistung, für 2.800 € ins Saarland verkauft. Zwei leistungsbereite, sehr korrekte Rinder von der Nohner GbR, Sassen und Elmar Mettel, Mettendorf, mit den Vätern RUWGenomiX PacificRed und Hotspot P verließen den Ring für jeweils 2.700 €.

 

Die nächste Zuchtviehauktion der Rinder-Union West eG in Fließem findet am 16. Februar 2023 statt. Anmeldungen für diese Auktion sollten bis Montag, 30. Januar 2023 im RUW-Regionalzentrum in Fließem vorliegen und werden unter Tel. 06569-969020, per Fax 06569-969099 oder per Mail mmertes(at)ruweg.de gerne entgegengenommen.

Die Kataloge zu unseren Auktionen können unter www.ruweg.de heruntergeladen werden.

 

 

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