3.733 € im Schnitt für RUW-Elite bei Zuchtviehauktion in Hamm

Auktionsberichte

Bullen 38 Bullen erzielten durchschnittlich 1.543 € und somit 215 € mehr als bei der Vorauktion. Den höchsten Preis des Tages sicherte sich die Winter GbR aus Oelde mit einem sehr harmonischen Goldwin-Sohn. Dieser Bulle, bei dem die Mutter Arcia (86 Pkt.) nicht nur mit höchsten Milchleistungen, sondern besonders auch mit hohen Inhaltsstoffen aufwartete, wechselte für 2.600 € in den Kreis Borken. Nach wie vor sind Ableger der bekannten A-Familie von Winter begehrte Auktionstiere. Den gleichen Tageshöchstpreis erzielte auch die Wiewer-Rellmann GbR aus Drensteinfurt mit einem Lichtblick-Sohn. Besonders die guten Fundamente und allerbesten Klauen überzeugten bei diesem Verkaufstier. Sein Goldwin-Halbbruder wurde für beachtliche 2.500 € zugeschlagen.  Beide stammen aus der Schaukuh und Bullenmutter Moerelle (93 Pkt.) die wegen ihres internationalen Bekanntheitsgrades dafür sorgte, dass Käufer aus Belgien auf diese Bullen aufmerksam geworden waren.   DHV-Elite - Wer hätte das vorher gedacht? Das Ergebnis für die Abgekalbten der DHV-Eliteauktion eine Woche zuvor wurde am 4.12. in Hamm um 108 € übertroffen. Durchschnittlich 3.733 € erbrachte eine Gruppe von frisch abgekalbten Rindern mit allerbesten Pedigrees sowie überragendem Äußeren. RUW-Elite! Eine Teilnahme an der Elite-Auktion des DHV war nicht möglich, so hatte sich die RUW früh entschlossen, den betroffenen Züchtern ein anderes Forum zu bieten und das, im Nachhinein betrachtet, mit vollem Erfolg. Der höchste Preis in dieser Gruppe ging an die Köster KG aus Steinfurt. 5.700 € investierte ein Holsteinbegeisterter aus Luxemburg für junge Genetik. Der Vater des Rindes ist nämlich ein RUW-Testbulle aus Kanada namens Eldowado von Majesty, auf dessen erste Zuchtwerte die Holsteingemeinde gespannt wartet. Bei der Mutter handelt es sich um Akelei (88 Pkt.) von Faber aus der bekannten, schauerfahrenen WS Arktis (91 Pkt.), der Mutter von Rubens.   Rinder Nicht weniger turbulent verlief die Versteigerung der Rinder an diesem Tag. Es gab keinen Überstand und der Durchschnittspreis betrug am Ende der Versteigerung 2.073 €. Besonders erfolgreich war die I. & Chr. Niemann GbR aus Marienmünster mit einer Herold-Tochter, die 2.700 € erzielte. Die Käufer aus dem Kreis Recklinghausen waren von der Präsentation sowie der guten Entwicklung dieses schaufertigen Rindes mit hoher Einsatzleistung angetan.   Kälber Der Auktionsschwung ließ auch bei der letzten zu versteigernden Kategorie, nämlich den Zuchtkälbern, nicht nach. Sage und schreibe 587 € investierten die Käufer in die jüngsten Holsteintiere. Alle 39 aufgetriebenen Zuchtkälber konnten abgesetzt werden. Spitzenpreis der Auktion war 900 € zu Gunsten eines Minister-Kalbes von Cord Rosenbaum aus Dörentrup, das in den Kreis Borken wechselte. Bei der Mutter handelt es sich um eine mit 83 Pkt. bewertete Pedant-Enkelin.   Die nächste Versteigerung der Rinder-Union West findet am 8. Januar, wenige Tage nach dem HighlightSALE, in Hamm statt.   Preisspiegel  

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

    Ø

 

Diff.

Bullen

40

38

1000 - 2600

1543

+215

Kühe

2

2

1150 - 1450

1300

-72

Rinder

177

177

900 - 5700

2073

+306

Jungrinder

2

2

580 - 600

590

-117

Kälber

39

39

340 - 900

587

+66

  Bernd Koch

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