Gute Stimmung beim Hammer Zuchtviehmarkt

Auktionsberichte

  • RUW eG
    Teuerstes Tier des Auktionstages war diese feinzellige und euterstarke Simms-Tochter (Kat.-Nr. 145) aus der Zucht von Antonius Richter aus Salzkotten. 3.000 € investierte ein niederländischer Züchter für diese Ausnahmefärse, die aus der bekannten RH Gloria EX92 gezogen wurde.
  • RUW eG
    Eine weitere Topfärse aus der Kollektion Richter Holsteins. Diese MEGALL-Tochter (Kat.-Nr. 253) wurde für 2.300 € zugeschlagen. Auch ihr Vater MEGALL wurde von Antonius Richter selbst gezogen und geht auf die bekannte RH Meggilee zurück.
  • RUW eG
    Eine herausragende Kollektion von jungen Färsen aus der Zuchtstätte Richter Holsteins aus Salzkotten die bei der Novemberauktion in Hamm erfolgreich verkauft wurde. Diese fünf Färsen erzielten einen mittleren Zuschlagpreis von mehr als 2.400 €.
  • RUW eG
    Die teureste OMRO-Tochter des Auktionstages war Alsa (Kat.-Nr. 163) aus der Zucht von Mechtild Nienhoff aus Borken. Für 2.200 € wechselte diese leistungsbereite Färse in einen Züchterstall im Kreis Recklinghausen. Die Qualitäten der des Bullen OMRO verdeutlicht der Durchschnittspreis von 1.850 € für alle neun verkauften Färsen dieses RUW-Vererbers. Fotos: Klemens Oechtering
Hornlose Bullen gefragtDer große Auftrieb von 45 Deckbullen war von durchweg guter Qualität und dies wurde von den Käufern auch preislich honoriert. Nicht weniger als zehn Bullen erreichten und übertrafen die 2.000 €-Marke. Der mittlere Zuschlagpreis zog deutlich an und betrug 1.658 €. Auf besonderes Käuferinteresse stießen die drei genetisch hornlosen Bullen, die auch die drei Spitzenplätze bei den rotbunten Bullen unter sich aufteilten. Antonius Richter aus Salzkotten verkaufte einen Lyrik P-Sohn aus dem bekannten Meggilee-Kuhstamm für 2.500 € an einen Zuchtbetrieb im Hochsauerlandkreis.  Die Wiewer-Rellmann GbR, Drensteinfurt erzielte mit einem Mitey P-Sohn einen Zuschlagpreis von 2.300 € und Norbert Havelt aus Warendorf präsentierte einen Laron P-Sohn, der für 2.200 € verkauft wurde. Die Bullen werden im Kreis Kleve und im Rhein-Sieg-Kreis zum Einsatz kommen. Die Spitzenreiter der schwarzbunten Farbrichtung zeigten die exakt gleiche Abfolge der Zuschlagpreise. Ein stark entwickelter Niagra-Sohn gezogen aus RUWMission und verkauft von der Köster KG aus Steinfurt markierte mit 2.500 € im Zuschlag den Höchstpreis. Der Bulle wurde für einen hessischen Kunden verladen. Es folgten für 2.300 € ein Jordan-Sohn aus der Zucht von Thomas Langenberg, Bocholt und ein Gerard-Sohn aus der Lölfer-Guhle GbR aus Steinfurt. Richter Holstein mit toller FärsenkollektionDie positiven Tendenzen am Milchmarkt zeigten Wirkung. Es bestand eine äußerst flotte Nachfrage nach abgekalbten Rindern und der Durchschnittspreis klettere auf 1.733 €. Mehr als ein Viertel der Färsen realisierte Preise von 2.000 € und mehr. Ein besonderes Highlight war eine Kollektion von Färsen aus der bekannten Zuchtstätte Richter Holsteins in Salzkotten. Die fünf Toptiere erzielten einen durchschnittlichen Zuschlagpreis von über 2.400 €. Unter ihnen auch eine faszinierende Simms-Tochter, die sich den Tageshöchstpreis von 3.000 € sicherte.  Ihre Mutter ist die bekannte Schaukuh RH Gloria EX92, die neben einem ausgezeichneten Exterieur auch Langlebigkeit und Leistungsbereitschaft in sich vereint. Ein Holsteinzüchter aus den Niederlanden hatte sich diese Ausnahmefärse ganz oben auf seinen Wunschzettel geschrieben und erhielt schließlich unter Applaus auch den Zuschlag. Den preislich zweiten Rang für den Preis von 2.800 € teilten sich zwei erstklassige und mit ca. 40 kg  Einsatzleistung überzeugende Färsen. Zum einen die Zabing-Tochter Ronja aus dem Betrieb von Hubert Weber aus Unna, die in einen Zuchtbetrieb im benachbarten Kreis Recklinghausen wechselte und zum anderen eine PADUA-Tochter aus der Zucht von Jürgen Kottmann aus Hamm, die ein italienischer Kunde ersteigerte. PADUA ist ein Pagewire-Sohn der aus dem RUWSELECT-Segment stammt, ebenso wie der Zenith-Sohn ZENTALL, der Vater der nächstfolgenden Spitzenfärse. Mit dem Zuschlag bei 2.500 € stammte auch diese Färse aus dem Hause Richter Holsteins und  trat am Abend der Auktion die gleiche Reise an wie ihre zuvor genannte Stallgefährtin. Großes Angebot an Zuchtkälbern

Der Jungrinder- und Kälbermarkt war mit fast 70 Tieren sehr gut beschickt. Auch Qualität und Nachfrage stimmten und so pendelte sich der Durchschnittspreis bei knapp 400 €, und somit cirka 20 € über dem Vormonatswert ein. Teuerstes Kalb des Auktionstages war eine klasse FOLLETO-Tochter aus der Zucht von Cord Rosenbaum aus Dörentrup. Für 620 € im Zuschlag wechselte dieses Kalb ins benachbarte Hessen. Dicht auf folgten gleich drei Kälber, für die der Hammerschlag bei 600 € fiel. Aus dem Zuchtbetrieb von Christian Kleinsorgen aus Eslohe stammte eine WESTPOINT-Tochter, die an einen Kunden aus dem Kreis Steinfurt verkauft wurde. Der gleiche Käufer sicherte sich eine Jerimias-Tochter aus dem Betrieb von Johannes Fresen aus Medebach. Das Trio komplettierte eine SHEFFIELD-Tochter aus der Zucht von Richard Reinecke aus Wettringen, die in den Hochsauerlandkreis wechselte.

 

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung der Rinder-Union West eG in Hamm findet am Dienstag, den 04. Dezember 2012 statt.

Preisspiegel

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Ø

 

Diff.

 

Bullen

45

44

1.100 – 2.500

1.658

 +258

 

Kühe

1

1

1.600

1.600

 +333

 

Rinder

229

229

  920 – 3.000

1.733

  +52

 

Jungrinder

6

6

   500 – 740

627

 -766

 

Kälber

61

61

220 – 620

398

  +18

 

Klemens Oechtering