Gelungener Jahresabschluss

Auktionsberichte

  • RUW eG
    Die Monreal-Tochter aus der Zens GbR wurde für 2.000 € verkauft.
  • RUW eG
    Die ANTARES-Tochter aus der Zens GbR wurde ebenfalls für 2.000 € verkauft.
  • RUW eG
    Die Havezda-Tochter von Christian Bange wurde für 1.950 € verkauft.
Hornlos gefragt  

Zunehmend legen auch die Bullenaufkäufer ihr Augenmerk auf das Hornlosgen. So ersteigerte ein Milcherzeuger aus dem Landkreis Neuss den extrem typvollen, sehr harmonischen rotbunten Kanu P-Sohn Kaliso aus der Zucht von Werner Mettel, Körperich für 1.700 €. Dieser tadellos vorgestellte Bulle kommt aus einer extrem typstarken Kuhfamilie. Die schaubewährte Mutter Elisa ist eine exzellente langlebige Faber-Tochter, die mit knapp 11.000 kg in der Höchstleistung auch noch hohe Eiweißprozente von über 3,5% erbracht hat. Die Jubilant-Großmutter hat 88 Punkte und immerhin eine Lebensleistung von acht Laktationen mit Spitzenwerten von 3,68% Eiweiß produziert. Mit 1.600 € folgte preislich ein Deckbulle aus der Zucht Lichter, Ließem. Dieser schwarzbunte Brekem hat eine 85 Punkte Lawn Boy-Mutter und 88 Punkte Carmano-Großmutter. Hier steht Leistung satt im Papier, mit weit über 13.000 kg Milch bei über 3,60% Eiweiß. Ein Milchviehhalter aus Luxemburg ersteigerte dieses Leistungspaket. Seinen Deckeinsatz im Saarland absolviert zukünftig der von der Körkommission höchstbewertete Bulle des Tages, ein Goldday-Sohn vom Züchter Alfred Bormann in Biesdorf, der 1.500 € im Zuschlag erlöste. Die 87 Punkte Gibor-Mutter hat in der Höchstleistung 13.600 kg Milch mit passablen Inhaltsstoffen geleistet. Inhaltsstoffe rücken bei den Bullenkäufern immer mehr in den Fokus. Wie bereits eingehend erwähnt war die Nachfrage begrenzt, und die Käufer hatten sich bereits im Vorfeld ganz gezielt ihre Favoriten ausgewählt.

  Klasse Färsen in der Spitze  

Das obere Drittel des Verkaufskontingents der abgekalbten Holsteinfärsen präsentierte sich auf einem sehr hohen Niveau. Auffallend war die Kollektion aus dem überregional bekannten Zuchtstall Zens, Musweiler, der aufgrund seiner großen Schauerfolge einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Er stellte beide Preisspitzen, die jeweils für 2.000 € zugeschlagen werden konnten. Die erste aus diesem Stall im Ring war eine in allen Merkmalen fehlerfreie schwarzbunte Monreal-Tochter aus einer Lonar-Mutter und Duplex-Großmutter, die mit 86 und 88 Punkten sehr gut bewertet sind. Doch nicht nur das, auch die Leistungen beider Kühe im Pedigree liegen weit über 12.000 kg Milch. Und sie selbst hat das absolute Potenzial diese Leistungs- und Exterieurdaten fortzuschreiben. Ein Züchter aus dem benachbarten Luxemburg erhielt für diese hoffnungsvolle Holsteinfärse den Zuschlag. Die zweite Preisspitze aus dem Zuchtstall Zens bleibt im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Hierfür erhielt ein Züchter den Zuschlag, der immer wieder Top-Exterieur- und Leistungsfärsen zukauft. Die Rede ist von ZS Esther, eine Tochter des RUWSELECT+-Bullen Antares aus dem schaubewährten E-Stamm von Zens. Esther selbst bestach durch ihr Top-Fundament, ein bestes Euter und ein tolles Seitenbild. Eine junge Holstein-Kuh, die auch für jede Färsenschau passend ist. Vor Antares stehen Baxter- und Strunz-Töchter, die jeweils 87 Punkte haben und beide deutlich jenseits der 13.000 kg Milch produzierten. Eine junge Kuh mit Zukunft. Eine ebenfalls beste Kollektion junger Holsteinfärsen hatte der Züchter Stefan Marxen aus Dingdorf im Angebot. Für 1.950 € wechselte eine äußerst harmonische ausgeglichene Jericho-Tochter in den Landkreis Vulkaneifel. Ihre Mr.Sam-Mutter hat über 12.000 kg produziert und die auf Schauen erfolgreiche Jasper-Großmutter sogar über 13.000 kg. Für 1.950 € ersteigerte ein belgischer Züchter die sehr großrahmige typvolle Hvezda-Tochter BaS Haülal aus dem Seibersbacher Zuchtstall Bange. Maximum, aus dem RUWSELECT+-Programm, ist einer der ersten Bullen der genomischen Zuchtwertschätzung. Von ihm stehen heute viele Töchter in den Ställen, und dieser Bulle hat nach wie vor einen hervorragenden Zuchtwert von gRZG 137. Und hiermit schließt sich der Kreis, denn Stefan Marxen aus Dingdorf ist Züchter von Maximum und Züchter dieser Maximum-Färse, die für 1.900 € in die Pfalz wechselte. Mit einer Top-Einsatzleistung und den bekannten Vererbern Toystory und Gibor in der Folge, bei Leistungen über 12.000 kg im Papier, wird der Käufer mit diesem Rind noch viel Freude haben.        

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung in Bitburg findet am Donnerstag, den 07. Januar 2016 statt. Anmeldeschluss hierfür ist Montag, 14. Dezember 2015. Transportmöglichkeiten in alle Regionen, gewissenhafte Erfüllung von Kaufaufträgen, Kataloge und nähere Informationen erhalten Sie bei der Rinder-Union West eG, Hamerter Berg 1, 54636 Fließem, Tel. 06569 9690-0, Fax 9690-99. E-Mail: HReifer@ruweg.de / www.ruweg.de.

 

Gerd Grebener

 

 

 

Preisspiegel Zuchtvieh

 

Auftrieb

Verkauft

Spanne €

Durchschnittspreis €

Veränderung €

Bullen

      14

7

 1.200 – 1.700

1.400

           - 235

Rinder

49

46

    900 – 2.000

1.482

           - 15