Battice 2016: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Die RUW, die nun schon zum fünften Mal ein eigenes Team stellte, wurde in diesem Jahr durch Marco Palm, Ina Schopp, Theresa Hagemann, Verena Arden, Max Witte, Laura Köster und Leonie Wiewer vertreten. Um das Team zu unterstützen, ist Johannes Henkelmann vom Jungzüchtervorstand mitgefahren. Er selbst war 2014 Teilnehmer der Jungzüchterschulung.

Vorbereitungstreffen

Bereits drei Wochen vor der großen Veranstaltung traf sich das Team bei Leonie Wiewer in Drensteinfurt, um sich besser kennenzulernen und Ideen für den Stand zu sammeln. Unterstützt wurden sie dabei von Lennert Landwehr und Johannes Henkelmann, die durch ihre eigene Teilnahme an der Jungzüchterschulung von vielen Erfahrungen berichten konnten. Bei diesem Treffen entschieden die Jungzüchter sich für das Stand-Thema „It’s showtime“. Die Materialien und Vorbereitungen, die notwendig waren, um ihren Stand mit „Schau-flaire“ zu schmücken, wurden innerhalb der Gruppe verteilt, so dass die Vorfreude bereits stieg.

Auf nach Battice!

Am 31. August 2016 war es dann soweit. Das Team machte sich früh morgens auf dem Weg nach Battice. Kaum angekommen, ging die Arbeit schon los. Aufgeteilt in zwei Gruppen (deutschsprachige und englischsprachige Jungzüchter) wurde zuerst das Waschen der Tiere, das Bettenbauen sowie das Füttern der Tiere erklärt. Nachdem alle Tiere zugeordnet werden konnten, ging es an die Umsetzung des Gelernten. Zwischendurch gestalteten die Jungzüchter ihren RUW-Stand.

Am zweiten Tag gab es neben ausführlichen Unterrichtseinheiten bezüglich des Showmanships (Vorführen) und des Clippens (Scheren) auch eine theoretische Einheit zum Thema „Beurteilung einer Kuh“. Am Ende dieser Unterrichtseinheit gab es einen kurzen Test, der das Gelernte wieder geben sollte. Der restliche Tag wurde den Jungzüchtern zum Üben des Scherens und Vorführens zur Verfügung gestellt. Jede freie Minute musste genutzt werden, da die einzelnen Teams nur einen begrenzten Platz zum Scheren ihrer Tiere hatten und jeder dies ganz allein tun musste. Nur die Ausbilder standen während des jeweiligen Trainings mit Tipps und Ratschlägen zur Verfügung.

Typtierwettbewerb und kulinarischer Abend

Der dritte Tag verlangte viel. Bereits um 7:30 Uhr begann der Typtierwettbewerb. Das bedeutete, die Tiere mussten bis dahin gefüttert und gewaschen worden sein, ein neues Bett haben und eine Topline besitzen. An diesem Tag war eine gute Organisation das Wichtigste überhaupt. Trotz des straffen Zeitplans hielt das Team den vorher überlegten Plan ein und schaffte alles rechtzeitig. Am Abend fand der traditionelle kulinarische Abend statt. Hier bot das RUW-Team Pumpernickel-Käse-Spieße und Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln sowie Wein an und war damit sehr beliebt.

Vorführwettbewerb auf höchstem Niveau

Am nächsten Tag konnten sich die Jungzüchter der Konkurrenz im Vorführwettbewerb stellen. Durch den bereits ähnlich durchlaufenen Vortag lief auch an diesem Tag alles glatt und es kam zu keinen zeitlichen Engpässen. Ina Schopp konnte überzeugen und erreichte in ihrer Klasse einen souveränen zweiten Platz. In der Kategorie „Bestes Team“ waren die deutschen Teams ganz weit vorne und so erreichten die RUW-Jungzüchter den vierten Platz!

Leonie Wiewer

 

 

 

 

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