Zuchtviehauktion in Krefeld - Nachfrage nach Qualitätsfärsen zieht an

Auktionsberichte

Schwache Bullennachfrage

Beim Auktionsstart stieß das überschaubare Bullenkontingent auf recht verhaltene Nachfrage. Selbst überzeugende Jungbullen, bei denen alles passte, mussten diesmal teils zum zweiten Mal vorgestellt werden, ehe sie dann doch noch einen Zuschlag erhielten. Im Ergebnis verblieben so Bullen im Überstand, die durchaus den Ansprüchen genügt haben. Mit 1.491 € war der mittlere Preis am Ende akzeptabel. Bereits vor der Auktion konnte der jüngste Bulle des Angebots bei der Herdbuchanerkennung in vollem Umfang überzeugen. Ein von Thomas Wiethege, Halver, vorgestellter Aikman-Sohn beeindruckte durch die sehr gute körperliche Entwicklung und die hervorragenden Übergänge im Körper. Abgerundet wurde das Exterieur durch einen tadellosen Gang. Auf der mütterlichen Seite stand neben einer sehr guten Leistungsinformation mit der Jotan-Mutter Bella eine mit EX 92 bewertete Kuh, die mit der starken Kuhfamilie im Hintergrund die beste Basis für diesen Top-Bullen bildet. Ein Kunde aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich erhielt bei 2.100 € den Zuschlag. Dichtauf folgte für 2.000 € ein Epic-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Stefan van den Berg, Kleve. Ähnlich stark im Körper gilt auch hier als allerbeste Abrundung die überragende Kuhfamilie als Garant für den Verkaufserfolg. Mutter und Großmutter wurden als Zuchtelite-Kuh ausgezeichnet und haben beide als Dauerleistungskuh neben hoher Leistung sehr gute Milchinhaltsstoffe aufzuweisen. Der Bulle bleibt in einem Klever Züchterstall.

 

Gibor-Tochter mit Höchstpreis

Am Färsenmarkt entwickelte sich vom Start an eine recht zügige Auktion. Die Kunden stießen auf gute Qualität und gaben ihre Gebote flott ab. So war am Ende der Markt auch ohne Probleme komplett geräumt. Im Mittel lag der Zuschlagpreis dann bei soliden 1.676 €. Der Marktverlauf zeigte deutlich, dass entgegen den vergangenen Auktionen beste Färsen auch wieder Gebote an und über der 2.000 €-Grenze realisieren können. Mit seiner Gibor-Tochter gelang es Christoph Hamacher, Kürten, den Tageshöchstpreis zu verbuchen. Diese lange, körperstarke Färse bewegte sich auf klaren Fundamenten und glänzte mit dem sehr guten Euter. Ein belgischer Kunde wird diese demnächst melken. Ebenfalls nach Belgien verladen wurde die rotbunte Mr. Burns-Tochter von Markus Theunissen, Wipperfürth, die er schaufähig im Ring vorgestellt hatte. Ein Kunde aus dem Kreis Daun legte 2.400 € an für eine Shirley-Tochter von Hartmut Neuenhoff, Schermbeck. Diese leistungsstarke Färse glänzte durch die Ausgeglichenheit im Körper und das starke Euter.

 

Die nächste Zuchtviehauktion der Rinder-Union West eG findet statt am 11. März 2015. Anmeldungen für diese Auktion sollten bis Freitag, den 20. Februar 2015 im RUW-Regionalzentrum in Krefeld vorliegen und werden unter Tel. 02151 – 81899 14 oder per Fax 02151 – 81899 66 entgegengenommen

Die Kataloge zu unseren Auktionen können unter www.ruweg.de  heruntergeladen werden.

 

Dr. Werner Ziegler

 

Preisspiegel

 

Auftrieb

Verkauf

Preis-

spanne €

Durchschnitts-

preis €

Differenz €

Vormonat

Bullen

19

11

1.100-2.100

1.491

-236

Rinder

153

152

1.000-2.500

1.676

+165

Kälber

3

3

100-160

133

-67

 

 

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