Geräumter Zuchtviehmarkt in Krefeld

Auktionsberichte

3.000 € für Spitzenbullen

Am Bullenmarkt standen 18 anerkannte Jungbullen, von denen bis auf drei alle den Besitzer wechselten. Entweder-oder: so könnte man den Bullenmarkt im Januar beschreiben. Die guten Bullen stießen auf reichlich Nachfrage und erzielten Top-Preise, die dann auch den enormen mittleren Zuschlagpreis von 1.727 € brachten. Exterieurknappe Bullen waren dann nur zu Mindestgeboten abzugeben. In der Spitze fanden sich zwei Bullen beim Tageshöchstpreis von 3.000 € wieder. Zunächst erreichte dieses Gebot Peter Radmacher, Willich, mit einem Ladd P-Sohn. Dieser natürlich hornlose Bulle bestach durch seine äußerst korrekte Entwicklung im Körper und überzeugte mit klaren Fundamenten und einer optimalen Bewegung. Der Bulle bleibt im Kreis Viersen. Ebenfalls rundum überzeugend in der körperlichen Entwicklung und ausgestattet mit sehr guten Beinen erzielte Wolfgang Schüring, Hünxe, diesen Spitzenpreis mit einem Short Cut-Sohn. Dauerleistung in der Kuhfamilie machte diesen Bullen für viele Bieter darüber hinaus noch besonders interessant – der Bulle wird demnächst in einem polnischen Betrieb zum Einsatz kommen. Ebenfalls auf breites Interesse stieß ein Ferrari-Sohn von Karl-Heinz Arden, Wesel. Auch hier passte alles optimal und ein Viersener Züchter legte für diesen Top-Bullen 2.500 € im Ring an. Das Quartett der Spitzenbullen komplettierte für 2.000 € Zuschlag ein Snowmaster-Sohn von Hans-Peter Paeßens, Uedem. Ein Kunde aus dem Oberbergischen Kreis investierte in diesen überzeugenden Jungbullen.

 

Heimische Kunden bestimmen das Marktgeschehen

Der Färsenmarkt startete vom Beginn an recht zügig. Bei ansprechender Qualität gaben die zahlreichen Kunden ihre Gebote ab. Erfreulich ist, dass trotz der insgesamt ruhigen Lage im Inlandsgeschäft der Markt für viele doch nach wie vor die Alternative ist, sich gute Remontierungsfärsen zu besorgen. Dass am Ende alle Tiere einen neuen Besitzer fanden, ist neben der notwendigen überregionalen Nachfrage aber in großem Maße der sehr ordentliche Nachfrage aus der heimischen Region zu verdanken. Wie in den Vormonaten waren Gebote für beste Färsen nur bis zur Grenze von 2.000 € zu realisieren. Diesen Preis erzielte die Leukers/Pleines GbR, Bedburg-Hau, mit einer ganz hervorragenden Tableau-Tochter. Diese Tableau wird die für 1.900 € preislich folgende Windhammer-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Georg Daamen, Bedburg-Hau, in den neuen Stall nach Belgien begleiten. Georg Daamen verkaufte für 1.850 € eine rotbunte Selayo-Tochter, die im Rhein-Kreis Neuss gemolken wird. Im gleichen Kreis steht zukünftig auch die Levi-Tochter, die die Zuchtstätte Peter van Bebber, Kalkar, für ebenfalls 1.850 € abgegeben hat.

 

 

Die nächste Zuchtviehauktion der Rinder-Union West eG findet statt am 11. Februar 2015. Anmeldungen für diese Auktion sollten bis Freitag, den 23. Januar 2015 im RUW-Regionalzentrum in Krefeld vorliegen und werden unter Tel. 02151 81899-14 oder per Fax 02151 81899-66 entgegengenommen. Die Kataloge zu unseren Auktionen können unter www.ruweg.de heruntergeladen werden.

 

Dr. Werner Ziegler

 

 

 

 

Preisspiegel

 

Auftrieb

Verkauf

Preis-

spanne €

Durchschnitts-

preis €

Differenz

Vormonat €

Bullen

18

15

950-3.000

1.727

+197

Rinder

161

161

800-2.000

1.511

+129

Kälber

3

3

160-280

200

+42

 

 

 

 


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