Erfolgreicher Start ins neue Geschäftsjahr

Auktionsberichte
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Eine der Spitzenfärsen des Auktionstages: Diese DESK-Tochter (Kat-Nr. 194) aus der Zucht von Christoph Gerd-Holling aus Everswinkel begeistert mit Schliff und einem hervorragenden Euter. Für 1.950 € im Zuschlag trat sie am Auktionsabend die Reise nach Italien an. Foto: Klemens Oechtering

Viele Bullen im Auftrieb

Nach der Körung standen insgesamt 51 Deckbullen mit durchweg ansprechender Qualität zum Verkauf. Nur drei Bullen verblieben am Ende im Überstand. Trotz des umfangreichen Angebots pendelte sich der Durchschnittspreis nur etwas unter dem Vormonatsniveau bei knapp 1.500 € ein. In der Preisspitze platzierten sich wie in den Vormonaten wieder mehrere hornlose Bullen - ein weiterer Beleg für die konsequente Zucht auf natürlich hornlose Tiere im RUW-Zuchtgebiet. Den Spitzenpreis von 2.600 € erzielten gleich zwei Bullen. Der typstarke und hornloser Ladd P-Sohn WIT Lapris überzeugte mit bestem Fundament und geht über Mutter WIT Prisca auf die erfolgreiche Schaukuh Prinzess EX 90 zurück. Er wurde von Thomas Wiethege aus Halver gezogen und einem Züchter aus dem Kreis Steinfurt zugeschlagen. Den gleichen Preis erzielte Bernhard de Baey aus Hamminkeln für den ELLMAU-Sohn Emaro. Emaro’s Großmutter ist keine Geringere als die bekannte Europaschaukuh Alster EX 90 von CADON, die, wie ihre Marmax-Tochter Alma EX 91 für Leistungsbereitschaft und bestes Exterieur geschätzt wird. Emaro wurde an einen Käufer aus dem Kreis Borken verkauft. Für den Steigpreis von 2.400 € verkaufte Thomas Wiethege einen zweiten hornlosen Ladd P-Sohn. Ein Züchter aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein sicherte sich diesen tadellosen Bullen für den Einsatz in seinem Betrieb. Zum Preis von 2.300 € wurden ein weiterer Ladd P-Sohn aus der Zucht von Thomas Langenberg aus Bocholt und ein BEDFORD-Sohn aus der Zuchtstätte Michael Schnöde-Erves aus Eslohe verkauft. Beide Bullen gehen auf schauerfahrene und leistungsstarke Kuhstämme zurück.

 

 

Färsenmarkt trotz der allgemeinen Marktlage

Gut 200 abgekalbte Färsen überzeugten mit guter Exterieurqualität und ordentlichen Einsatzleistungen am Rindermarkt. Der Durchschnittspreis pendelte sich bei 1.521 € auf einem für die aktuelle Marktlage ansprechenden Niveau ein. Knapp die Hälfte aller Färsen wechselten dabei in Käuferbetriebe in der Region Westfalen-Lippe. Die teuerste Färse des Auktionstages stammte aus der Köster KG aus Steinfurt. Mit einer Einsatzleistung von gut 36 kg Milch bei allerbesten Inhaltsstoffgehalten überzeugte diese korrekte und mit einem hervorragenden Euter ausgestatte Färse. Ein thüringischer Züchter sicherte sich den Zuschlag zum Preis von 2.800 €. Gleich zweimal senkte Auktionator Josef Kotthoff den Hammer zum Steigpreis von 2.300  €. Eine tadellose Fever-Tochter aus der Zucht von Heinz Hesse aus Bad Wünnenberg wechselte ebenfalls in einen thüringischen Züchterstall und eine klasse SHEFFIELD-Tochter aus dem Bestand von Hubert Siekmann aus Lippetal wurde an einen Züchter aus dem Kreis Gütersloh verkauft. 2.200 € erzielten Bernhard Wacker aus Steinfurt mit einer CARMELITO-Tochter und Hubert Lefting aus Lippstadt mit einer Gandolf-Tochter. Für 2.100 € wechselten eine MALVOY-Tochter aus der Zucht von Dietrich Ostwinkel aus Hamm und Destry-Tochter aus der Zucht von Heinrich Morbeck aus Legden in Züchterställe im Hochsauerlandkreis und im Märkischen Kreis.

 

 

Jungrinder- und Kälbermarkt

Der Jungrinder- und Zuchtkälbermarkt war mit 62 Tieren gut beschickt und traf auf eine passende Nachfrage. Die Durchschnittspreise reduzierten sich im Vergleich zum Vormonat, was allerdings größtenteils auf die Sonderkollektion der Septemberauktion zurückzuführen ist. Die Jungrinder beeindruckten mit einheitlicher Qualität und wurden für mittlere 608 € zugeschlagen. Den Spitzenpreis von 700 € erzielten sechs Kälber aus drei Betrieben. Dreimal war Georg Ingenerf aus Xanten mit Töchtern der Vererber RULETO, OMATIDO und TABLEAU erfolgreich. Die Lösing Milch KG aus Vreden verkaufte ein RULETO- und ein ANTARES-Jungrind und Willibert Krapp aus Hückelhoven vervollständigte das Sextett mit einer FERRARI-Tochter.

Am Zuchtkälbermarkt war eine SNOWFLAKE-Tochter aus der Zucht von Heinrich Brandhoff aus Bad Sassendorf das begehrteste Tier. 640 € investierte ein Züchter aus den benachbarten Niederlanden in dieses schicke junge Kalb. Der gleiche Käufer sicherte sich für 540 € auch eine SHORT CUT-Tochter aus der Zucht von Richard Reinecke aus Wettringen. Willibert Krapp platzierte sich mit einer Fever-Tochter, die in den Ruhr-Lippe-Kreis verkauft wurden, auf dem preislich dritten Rang. Der Durchschnittpreis für die Zuchtkälber betrug im Mittel 344 €.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung der Rinder-Union West eG in Hamm, inklusive der zweiten Elite-Herbst-Kollektion, findet am Dienstag, den 04. November 2014 statt. Auktionskataloge können bei der RUW unter 0251/9288-226 angefordert werden und stehen auf der Internetseite unter www.ruweg.de zum Download bereit.

Preisspiegel

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Ø

 

Diff.

 

Bullen

51

48

1.000 – 2.600

1.499

    -22

 

Kühe

5

5

1.350 – 1.650

1.480

   +30

 

Rinder

206

202

   780 – 2.800

1.521

    -37

 

Jungrinder

26

26

    360 – 700

  608

    -71

 

Kälber

26

25

    250 – 640

  344

  -129

 

Klemens Oechtering

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