Auktion in Bitburg

Auktionsberichte
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Ein schaufertige Färse, die Kat-Nr.: 74 eine Lonar Tochter aus der Zucht von der Stefan und Matthias Zens GbR aus Musweiler, wechselte für 1.700 € nach England. Foto: Schulte

Genomisch getestete gefragt

 

Stefan Marxen aus Dingdorf war gleich mit drei sehr guten Deckbullen angereist, welche alle mit genomischen Zuchtwerten aufwarten konnten. Doch diese Werte allein waren nicht ausschlaggebend für die doppelte Preisspitze. Alle Bulle stammten aus tiefen Kuhfamilien mit hohen Bewertungen und enorm hohen Leistungen. So erhielt er mit zweimal 1.800 € im Zuschlag gleich zweimal den Tageshöchstpreis. MAX Elboss, ein Elspe-Sohn aus der EX 90 Punkte bewerteten Tocar-Tochter MAX Becky hat extrem hohe Typbewertungen im Papier, denn auch die Großmutter MAX Blanch von September ist mit 88 Punkten bewertet worden. Die Mutter des Bullen hat eine Höchstleistung von 15.648 kg Milch mit 4,75% Fett und 3,38% Eiweiß. Auch bei der Großmutter stehen nahezu 14.000 kg Milch auf dem Papier. Dies waren alles gute Gründe für einen Käufer aus dem Saarland, wo dieser Bulle in den Deckeinsatz gehen wird. Der zweite Bulle aus dem Stall Marxen, MAX Macito, ist ein Mascalese aus der bekannten Laudan-Tochter MAX Delta und Jefferson-Großmutter MAX Dakar. Mit 86 und 87 Punkten stehen exterieurstarke Kühe in ganzer Linie. Mit einer Leistung jenseits der 12.000 kg-Marke bei 3,82% Eiweiß waren auch hier gleich mehrere Kaufinteressenten beim Bieten. Der Bulle selbst überzeugte mit seinen sehr hohen Form- und Fundamentnoten. Ein großer Milchviehbetrieb im Eifelkreis Bitburg-Prüm erhielt den Zuschlag. Für 1.600 € wechselte der genetisch hornlose Ladd P-Sohn FOS Lapoll mit einem hohen genomischen Zuchtwert von RZG 134 nach Luxemburg. Züchter dieses Bullen ist Georg Ostermann aus dem saarländischen Nonnweiler.  

 

Über die Hälfte ins Ausland

 

Kunden, die für Holland und England Rinder ersteigerten, sorgten für einen gesicherten Marktverlauf. So konnten am Ende der Versteigerung über die Hälfte der abgekalbten Holsteinfärsen für das Ausland verladen werden. Den Tageshöchstpreis mit 1.900 € im Zuschlag erlösten Hans und Thomas Schneider aus Koblenz-Arenberg. Sie präsentierten eine typstarke schwarzbunte Goli-Tochter mit einer stattlichen Tagesleistung von über 35 kg Milch. Diese am Melkroboter gewohnte Holsteinfärse ersteigerte ein Milchviehhalter aus dem Landkreis Vulkaneifel. 1.750 € erlöste Alfred Bormann aus Biesdorf für eine sehr korrekte Lucky-Tochter. Diese im Seitenbild sehr schicke Färse wurde für einen englischen Kunden zugeschlagen und hatte ebenfalls eine gute Einsatzleistung. Derselbe Kunde ersteigerte für 1.750 € eine weitere abgekalbte Färse aus dem Zuchtstall Hans und Thomas Schneider aus Koblenz. Diese Tochter des RUWSELECT-Bullen Expert hat eine Gibor-Großmutter und eine erste Kontrolle von über 30 kg Milch. 1.700 € erlösten Stefan und Matthias Zens aus Musweiler für eine elegante Lonar-Tochter, die wiederum für England angekauft wurde und die Zuchtstätte Gill GbR aus Bodenheim für eine sehr junge Goldday-Tochter.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung in Bitburg findet am 09. Oktober 2014 statt. Anmeldeschluss hierfür ist Montag, 22. September 2014. Transportmöglichkeiten in alle Regionen, gewissenhafte Erfüllung von Kaufaufträgen, Kataloge und nähere Informationen erhalten Sie bei der Rinder-Union West eG, Hamerter Berg 1, 54636 Fließem, Tel. 06569 9690-0, Fax 9690-99. E-Mail: HReifer@ruweg.de / www.ruweg.de.

 

(Gerd Grebener)

 

 

 

Preisspiegel Zuchtvieh:

Auftrieb

Verkauft

Spanne €

Durchschnitts-

preise €

Veränderung €

Bullen

11

8

 950 – 1.800

1.456

 - 154

Rinder

60

54

 900 – 1.900

1.405

            - 28

Kälber

2

0

Kühe

6

5

    900 – 1.400

1.110

          

 

 

 

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