Färsen weiterhin gesucht

Auktionsberichte

Bullenmarkt

Auch im Februar war der Auftrieb mit 48 Deckbullen wieder sehr umfangreich. Die Qualität der Bullen war durchweg ansprechend, nachfragebedingt konnten allerdings nicht alle Bullen an einen neuen Besitzer vermittelt werden. Die 37 verkauften Deckbullen erzielten einen Durchschnittspreis von gut 1.500 € und lagen damit gut 30 € über Vormonatsniveau. Aus der Zucht von Bernhard Wacker aus Steinfurt stammte der teuerste Bulle des Auktionstages. Ein Käufer aus dem Märkischen Kreis ließ nicht locker und sicherte sich diesen tadellosen Bowser-Sohn für den Hammerschlag bei 2.700 €. Über Mutter HFP Quilla geht er zurück auf die bekannte aus Italien stammende Bullenmutter HF Qualsiasi. Mit etwas Abstand folgte auf dem zweiten Rang der teuerste rotbunte Bulle des Tages. Für 2.200 € wechselte der Jerudo-Sohn, Jerapilo, aus der Zuchtstätte Ludger Kuhlage aus Warendorf in einen Milchviehbetrieb im Kreis Steinfurt. Den dritten Rang für einen Zuschlagpreis von 2.100 € teilten sich gleich drei Bullen. Ein Lonar-Sohn aus dem Bestand von Frank Osterhaus aus Lengerich wurde einem hessischen Züchter zugeschlagen. Ein Mr. Burns-Sohn aus der Zucht von Michael Schnöde-Erves aus Eslohe wurde für einen Käufer aus dem Kreis Ruhr-Lippe verladen und ein hornloser Laron P-Sohne aus der Zuchtstätte Antonius Horstick aus Gescher wird zukünftig im Kreis Paderborn zum Einsatz kommen.

 

 

TABLEAU-Tochter für 3.400 € zugeschlagen

Der Rindermarkt lief von Beginn an zügig. Insbesondere die Käufer aus dem eigenen Zuchtgebiet sorgten für Belebung am Markt und konkurrierten mit einigen ausländischen Kunden um die angebotenen Färsen. Wenn Exterieur und Leistung stimmten, erzielten die Rinder schnell Preise von 2.000 € und mehr. Ein Viertel der Tiere wurde in diesem  Preissegment zugeschlagen und ist Beleg für die gute Qualität. Der Durchschnittspreis pendelte sich am Ende bei 1.779 € fast exakt auf dem Vormonatsniveau ein. Zum Tageshöchstpreis von 3.400 € wurde eine herausragende TABLEAU-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Friedrich Niemeyer aus Petershagen zugeschlagen. Mit einer Einsatzleistung von 40 Kg Milch, ermolken aus einem phantastischen Euter, beeindruckte diese junge Färse, die mütterlicherseits über die LUDOX-Tochter RH Antonia auf die bekannte RH Meggilee EX 91 zurückgeht. Ein belgischer Züchter bewies den längsten Atem und setzte sich beim Bieten schließlich erfolgreich gegen zwei weitere Interessen durch. Auch die zweiplatzierte Färse, eine körperstarke AVAL-Tochter aus der Zucht von Michael Roer aus Everswinkel, verzeichnete eine Einsatzleistung von 40 kg. Für den Spitzenpreis von 2.900 € wechselte sie in einen Züchterstall im heimischen Kreis Warendorf. Den preislich dritten Rang bei den Färsen mit einem Zuschlag bei 2.600 € teilten sich wie bei den Bullen drei Tiere. Mit einer DUBBY-Tochter gezogen aus einer RUSKIN-Mutter war Reinhold Dünninghaus aus Oelde erfolgreich. Norbert Höckenschnieder aus Lippetal verkaufte eine Cleveland-Tochter und Friedrich Niemeyer reihte sich mit einer Bogart-Tochter ein weiteres Mal in die Riege der teuersten Verkaufstiere ein.

 

 

Großes Angebot am Kälbermarkt

Ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot von 52 Zuchtkälbern wurde äußerst flott und zu gestiegenen Durchschnittspreisen abgesetzt.  Für im Mittel 502 € wurden alle Kälber an neue Besitzer verkauft. Erfolgreichster Verkäufer des Auktionstages war Cord Rosenbaum aus Dörentrup. Seine Kälber belegten die Plätze eins bis drei. Teuerstes Kalb war eine erstklassige SHULAN-Tochter, die mit Länge und Stärke und korrektem Fundament begeisterte. Ein Käufer aus dem Kreis Ruhr-Lippe sicherte sich dieses Spitzenkalb zum Zuschlagpreis von 900 €. Dicht auf folgte eine TABLEAU-Tochter gezogen aus einer MALVOY-Mutter, die für 850 € an einen hessischen Züchter zugeschlagen wurde. Den dritten Rang mit 760 € im Zuschlag belegte eine CRAFT-Tochter. CRAFT ist ein Cricket-Sohn aus dem RUWSELECT-Segment. Auch dieses Kalb, sowie eine CARALL-Tochter aus der Bernsmann GbR aus Dorsten, die 720 € im Zuschlag erlöste, wurde nach Hessen verladen.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung der Rinder-Union West eG in Hamm findet am Dienstag, den 05. März 2013 statt. Auktionskataloge können bei der RUW unter 0251/9288-226 angefordert werden und stehen auf der Internetseite unter www.ruweg.de zum Download bereit.

Preisspiegel

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Ø

 

Diff.

 

Bullen

48

37

  900 – 2.700

1.501

  +36

 

Kühe

2

2

1.800 – 1.900

1.850

 

 

Rinder

218

214

  900 – 3.400

1.779

     -2

 

Kälber

52

52

270 – 900

502

  +27

 

Klemens Oechtering

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