Zuchtviehauktion in Bitburg

Auktionsberichte
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Eins der Preissieger auf der Auktion in Bitburg ist Minister-Tochter Kat-Nr.: 44 aus dem Besitz von Karl-Heinz Kirch aus Fisch/Trier-Saarburg, die für 1.600 € in den Donnersberg-Kreis verladen wurde. Foto: Heinrich Schulte

Alle 14 aufgetriebenen Deckbullen konnten von der Körkommission das Prädikat gekört erhalten. Bei der anschließenden Versteigerung konnte jedoch lediglich vier Deckbullen der Zuschlag erteilt werden. Für 1.500 € wechselte der rotbunte Stadel-Sohn Staiger aus der bekannten Zucht von Werner Nohner, Sassen den Besitzer. Dieser sehr typvolle junge Bulle stammt aus dem bekannten, schauerfahrenen A-Kuhstamm von Nohner. Sowohl die Rugny-Mutter Adele als auch die exzellent eingestufte Faber-Großmutter Anika waren erfolgreiche Schaukühe. Den größten Ausschlag hat aber sicherlich die Leistung gegeben, die mit über 9.500 kg Milch bei fast 4,00 % Eiweiß in der Spitze zu überzeugen wusste. Dieser junge Bulle wird seinen Deckeinsatz zukünftig im Hunsrück vollziehen. Auch der preislich zweithöchste Bulle ist ein rotbunter Holsteinbulle, aus der Zuchtstätte Bormann, Biesdorf. Dieser Testbullen-Sohn mit Lichtblick als Großvater stammt aus einer Larell-Mutter und Basar-Großmutter. Über 10.000 kg Milch mit 4,60% Fett und 3,52% Eiweiß wussten zu gefallen.

 

Abgekalbte Holsteinfärsen: Die Nachfrage war größer als das Angebot

Neben einem Kunden aus Italien waren es wiederum die Nachbarländer Belgien und Luxemburg, die im Auktionsring das Marktgeschehen bestimmten. Bei einem Zuschlagspreis von 1.600 € wechselten fünf abgekalbte Holsteinfärsen den Besitzer. Sie bildeten damit auch gemeinsam die Preisspitze. Die Reise nach Luxemburg treten in dieser Preiskategorie zwei Rinder an. Zum einen eine schicke typvolle Samuelo-Tochter aus einer Ramos-Mutter, von Andreas Diehl, Erzenhausen, die mit einer Höchstleistung von über 9.500 kg Milch mit 3,75% Eiweiß überzeugen konnte. In der ersten Kontrolle hatte sie bereits über 34 kg Milch bestätigt. Die zweite Färse für Luxemburg kommt aus dem Bestand von Josef und Karl Saur GbR, Polcherholz, der gleich zwei Holsteinfärsen in dieser Preiskategorie hatte. Ins Nachbarland wechselt die sehr jugendliche fehlerfreie Leros-Tochter aus einer 88 Punkte Borkum-Mutter und 89 Punkte Tristan-Großmutter mit Leistungen von fast 13.000 kg Milch bei guten Inhaltsstoffen. Die kurz vorher zugeschlagene Marbach-Tochter Traviat bleibt im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Diese sehr kapitale allerbeste euterstarke schwarzbunte Jungkuh stammt aus einer Derrick-Mutter und Bob-Großmutter. Auch hier stehen sehr hohe Typbewertungen und hervorragende Leistungen im Pedigree. Die Färse hat selbst bereits ein erstes Kontrollergebnis mit über 44 kg Milch. Zum selben Preis verkaufte der Züchter Karl-Heinz Kirch aus Fisch seine sehr feinzellige typvolle Minister-Tochter. Und auch das jüngste Holsteinrind der Versteigerung erzielte 1.600 €. Hierbei handelt es sich um eine typ- und euterstarke schwarzbunte Färse von Matthias Nosbisch aus Niederweis. Diese NOG Tavern-Tochter hat eine Joe-Mutter mit einer Höchstleistung von fast 12.000 kg Milch und eine Jubel-Großmutter mit weit über 12.000 kg Milch im Papier.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung in Bitburg findet am 04. März 2010 statt. Anmeldeschluss hierfür ist Montag, 15. Februar 2010. Transportmöglichkeiten in alle Regionen, gewissenhafte Erfüllung von Kaufaufträgen, Kataloge und nähere Informationen erhalten Sie bei der Rinder-Union West eG, Hamerter Berg, 54636 Fließem, Tel. 06569 9690-0, Fax 06569 9690-99. E-Mail: HReifer@ruweg.de / www.ruweg.de.

 

Gerd Grebener


Preisspiegel

 

 

Auftrieb

Verkauft

Preisspanne €

Durchschnitt €

Differenz €

Bullen

14

4

1.100 – 1.500

1.263

+155

Kühe

1

1

1.050 – 1.050

1.050

-150

Rinder

27

27

   900 – 1.600

1.375

-72

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