Färsenpreise in Krefeld wieder stabil

Auktionsberichte

Der Zuchtkälbermarkt zum Auftakt war lediglich durch drei sehr gute Kälber von der Peters GbR, Erkelenz, bestimmt. Hier bleibt der Appell an potenzielle Verkäufer, diesen Weg ver-stärkt zu nutzen, um den Markt auch in diesem Segment attraktiver zu gestalten.

 

Bullen

Bei den herdbuchanerkannten Bullen war es ein Shottle-Sohn von Rainer Thoenes, Kalkar, der mit 2300 € zum Tageshöchstpreis in den Kreis Bitburg-Prüm verladen wurde. Der Bulle beeindruckte sowohl durch seine überdurchschnittliche körperliche Entwicklung wie auch mit dem korrekten Fundament. Die Kuhfamilie lieferte bereits zahlreiche Bullen für die Besa-mung, und ZE und E1-Nachzuchtzeichen sowohl bei Mutter als auch Großmutter drücken die hohe Exterieurqualität und Leistungsbereitschaft der mütterlichen Vorfahren aus. Ein weite-rer Shottle-Sohn – diesmal aus dem tiefen A-Stamm der Anhamm GbR – folgte für 1700 €. Auch hier waren in zwei Generationen die Kühe mit ZE und E1 ausgezeichnet. Ein Kunde aus dem Westerwald-Kreis sicherte sich für diesen exterieurstarken Bullen den Zuschlag. Günter Abrahams erhielt für seinen typstarken H-Tom-Sohn von einem Züchter aus dem Rhein-Kreis Neuss 1600 €. Die beiden rotbunten Bullen der Auktion gingen für 1500 € in neuen Besitz über: Zum einen ein Classic-Sohn aus einer exzellenten Bristol-Tochter von Manfred Robert, Vreden, und zum anderen ein Mr. Burns-Sohn aus der Zuchtstätte Hubert Peerenboom, Kalkar.

 

Überragende Färsenqualitäten im Ring

Am Rindermarkt war von Beginn an klar zu spüren, dass kaufbereite Züchter sich um ihre Remontierung mühten. So kam es dann auch diesmal zu einem sehr zügigen Marktverlauf, bei dem sämtliche Färsen einen neuen Besitzer gefunden haben. Die Tatsache, dass der Markt komplett geräumt werden konnte, stellt die Krefelder Verhältnisse wieder richtig dar, und wenn nicht unvorhersehbare Ereignisse wie im Juli auf den Markt einwirken, sollte dies auch bei größerem Angebot ebenso eintreffen. Dass am Ende der Durchschnittspreis bei knapp über 1300 € lag, liegt wesentlich an der kaum gesehenen Qualität bei einer Zucht-viehauktion. In der Breite bestachen die Färsen durch ihren korrekten Körper, die tadellosen Fundamente und überragende Euter. Dass am Ende der Höchstpreis bei 1800 € liegt, macht deutlich, dass es eine breite Stückzahl allerbester Färsen gab, die für diesen Durchschnitts-preis verantwortlich sind. Spitzenfärse der Auktion war die Jango-Tochter, die Nicole de Lange, Bedburg-Hau, im Ring vorstellte. Diese Färse ging schaufertig durch den Ring und beeindruckte mit ihrem enormen Euter. Mit 1650 € folgte eine ebenfalls ausdrucksstarke Laudan-Tochter, die Bernhard Bitters, Hamminkeln, zum Verkauf anbot. Beide Spitzenfärsen verlassen das RUW-Zuchtgebiet. In Aachen bleibt die Roy-Tochter von Markus Theunissen, Wipperfürth, – ein dortiger Züchter legte für diese äußerst korrekte Färse 1650 € an. Markus Theunissen folgte preislich mit einer weiteren Roy- und einer sehr jungen Faber-Tochter, die für 1600 € zugeschlagen wurden. Ebenfalls 1600 € erhielten Klemens Belting, Hamminkeln, und Christoph Hamacher, Kürten, die eine Cadon- bzw. Giball-Tochter allerbester Qualität im Ring gezeigt hatten.

 

Anmeldungen für die nächste Auktion am 16. September 2009 werden bis Freitag, den 28. August 2009 unter Tel. 02151 – 81899 14 oder per Fax 02151 – 81899 66 entgegenge-nommen.

 

Die Kataloge zu unseren Auktionen können unter www.ruweg.de heruntergeladen werden.

 

Dr. Werner Ziegler

 

Preisspiegel

 

 

 

 

Auftrieb

 

Verkauf

Preisspanne €

Durchschnitt €

Differenz €

Bullen

21

18

800 – 2.300

1297

-210

Rinder

89

89

850 – 1.800

1312

214

Kälber

3

3

280 - 380

337

124

 

 

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