Große Inlandsnachfrage in Hamm

Auktionsberichte
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Die Avanti-Tochter Kat. Nr 139 wurde für 1.700 € zugeschlagen und wechselte in den Kreis Steinfurt, Verkäufer: Hubert Schultewolter, Velen, Foto: Flaßkamp

Tageshöchstpreis mit 2.200 € für einen Jannsen-Sohn

Gleich zu Beginn der Auktion kamen mit Katalog-Nummer 2 und 4 zwei ganz hervorragende schwarzbunte Bullen in den Ring. Hier wurde auch gleich der Tageshöchstpreis mit 2.200 € erreicht für einen Jannsen-Sohn, der aus einer exzellent eingestuften Bonatus-Tochter hervorgegangen war. Dieser großrahmige, sehr korrekte Bulle wurde von der Zuchtstätte Schulze Zumloh aus Warendorf gezogen und von Norbert Havelt aus Warendorf verkauft. Der Bulle wurde noch am gleichen Abend in den Kreis Viersen verladen. Ein Zuchtbetrieb aus dem Hochsauerlandkreis ließ sich jedoch sofort im Anschluss daran den Eleve-Sohn aus der Zuchtstätte Frank Osterhaus aus Lengerich für 2.100 € nicht entgehen. Auch dieser noch junge Bulle konnte sehr gute Exterieurwerte aufweisen. Mit 1.900 € und 1.700 € folgten zwei rotbunte Bullen aus den Zuchtstätten Robert Baumann aus Rees und Frank Hötger aus Balve. Beide Bullen wurden in den Kreis Coesfeld und wiederum in den Hochsauerlandkreis verladen.

 

Rotbunte Joyboy-Tochter für 2.000 €

Mit 194 aufgetriebenen Rindern war das Angebot für eine Sommerauktion sehr gut. Wie auf der Vorauktion erzielte wiederum die Zuchtstätte Christian Engbring aus Steinfurt den Höchstpreis. Ein bekannter Holsteinzüchter zahlte für die Joyboy-Tochter aus dieser Zuchtstätte 2.000 €. Das Rind ließ vom Typ und Exterieur keine Wünsche offen und konnte zudem eine Tagesleistung von 37,2 kg Milch aufweisen. Der gleiche Käufer sicherte sich für 1.850 € auch eine Janos-Tochter aus der Zuchtstätte Friedrich Tietze aus Versmold. Mit Langlebigkeit auf der kompletten mütterlichen Vorfahrensseite und einer Bewertung der Mutter mit 86 Punkten in der 10. Laktation ließ das Rind, das zudem ein hervorragendes Euter aufwies, keine Wünsche offen. Mit je 1.700 € folgten zwei weitere Rinder aus den bekannten Zuchtstätten Hubert Schultewolter aus Velen und Bernhard Langenberg aus Bocholt. Zum einen handelte es sich hier um eine rotbunte kapitale Avanti-Tochter und um eine typvollendete Final Cut-Tochter. Beide Rinder konnten bereits hohe Tagesgemelke von über 35 kg Milch aufweisen. Beide Rinder wurden in den Kreis Steinfurt verladen. Mit je 1.650 € folgten zwei schwarzbunte Rinder aus den Zuchtstätten Alois Loddenkemper aus Drensteinfurt und Heinz Josef Rudolphi aus Bad Lippspringe. Hier handelte es sich um zwei großrahmige stabile Boxenlaufstallrinder, die von Derek 2 und von Buckeye abstammen. Die letztgenannte wusste besonders durch ihre Großrahmigkeit und einem Tagesgemelk von 43 kg Milch zu überzeugen. Bis auf acht Rinder, die zum Teil Exterieur- oder Eutermängel aufwiesen, konnten 187 Rinder zu einem Durchschnittspreis von 1.198 €  verkauft werden.

 

 

Jungrinder und Kälber

Das Jungtierangebot war mit 32 Jungrindern und Kälbern eher gering. Die Bernsmann GbR aus Dorsten erzielte für ein dreieinhalb Monate altes rotbuntes Spencer 2-Kalb 620 € Dieses hervorragend herausgebrachte Kalb ging aus einer 86 Punkte Reno 2-Mutter hervor. Mit 500 € folgte preislich eine korrekte Gibor-Tochter aus der Zuchtstätte Richard Reinecke aus Wettringen. Aus gleicher Zuchtstätte folgte dann preislich noch ein zwei Monate altes Cutler-Kalb, das für 440 € den Besitzer wechselte. Ebenfalls 440 € erzielte Herr Hinnerk Simon aus Schwelm für ein rotbuntes Carmano-Jungrind. Die Jungtiere verblieben alle im heimischen Zuchtgebiet.

 

Die nächste Auktion der Rinder-Union West e.G. in Hamm findet bereits am 1. September statt. 

 

 

 

Preisspiegel

 

 

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Ø

 

Diff.

 

Bullen

25

22

1000 – 2200

1355

-184

 

Kühe

1

1

900

900

 

 

Rinder

195

187

760 – 2000

1198

-123

 

Jungrinder

7

7

300 – 500

389

-51

 

Kälber

25

25

170 – 620

295

-50

 

Johann Robrook

 

 

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