Lebhafte Auktion in Hamm

Auktionsberichte

Bulle für 2.800 €

Ein eher knappes Angebot von 21 zum Verkauf gestellten Bullen erzielten ebenfalls in der Sparte der Bullen deutlich steigende Preise. 2.800 € erzielte die Zuchtstätte Ernst August Warner aus Rahden für einen interessant gezogenen schwarzbunten Bolton-Sohn, der aus einer Shottle-Tochter hervorgegangen war. Ein Boxenlaufstallbetrieb aus dem Kreis Borken ließ sich diesen tiefschwarzen Bullen nicht entgehen. Mit 2.300 € folgte ein Roumare-Sohn von Baumeister Holstein Genetic aus Gütersloh. Dieser ebenfalls tiefschwarze Bulle war aus einer milch- und inhaltstoffreichen Riverland-Tochter hervorgegangen und wurde in den Kreis Recklinghausen verladen. Ebenfalls mit 2.300 € folgte ein rotbunter Mr.Burns-Sohn von der Beautiful Cows Büenfeld – Zuchtstätte aus Meschede. Dieser gewaltige, gutbemuskelte Bulle wurde für einen bayrischen Kunden im Auftrag ersteigert. Der Durchschnittspreis belief sich für alle angebotenen Bullen, die auch verkauft wurden, auf 1.538 €

 

 

Der Höchstpreis von 2.300 € wurde zweimal erzielt

Nach einem erfolgreichen Verkauf der Bullen setzte sich der gute Auktionsverlauf bei den Kühen und Rindern weiter fort. Bereits im ersten Auktionsdrittel wartete die Zuchtstätte Christian Engbring aus Steinfurt mit einer kapitalen und auch schaufertigen rotbunten Lichtblick-Tochter auf. Dieses Rind, dass zudem eine Kontrolle mit 37,2 kg Milch aufweisen konnte, wurde noch am gleichen Abend nach Mecklenburg-Vorpommern verladen. Ein aus Niederbayern angereistes Züchterehepaar ersteigerte zwei züchterisch wertvolle Rinder mit 2.300 € und 2.100 €. Es handelte sich hier um eine Manager-Tochter aus der Zuchtstätte Heinz Josef Rudolphi aus Bad Lippspringe und um eine Gibor-Tochter aus der Zuchtstätte Hubert Weber jun., Unna. Beide Rinder konnten bereits offizielle Milchkontrollen mit über 35 kg Milch aufweisen und waren jeweils mit tadellosem Exterieur und Euter ausgestattet. Mit je 1.900 € folgten zwei weitere Rinder aus den Zuchtstätten Frank Hötger, Balve und Jürgen Vedder in Welver. Auch diese züchterisch wertvollen Rinder wurden nach Mecklenburg-Vorpommern und Bayern verladen. Diese Rinder stammten väterlicherseits ab von Blitz und Omveto, einem O-Man-Testbullen. Neben der nationalen Nachfrage verließen 40 % der abgekalbten Rinder das Zuchtgebiet und wurden zu überdurchschnittlichen Preisen nach Belgien, Spanien und Italien verladen. Am Ende der Auktion errechnete sich ein Durchschnittspreis von 1.321 €, dass einen Preisanstieg von 92 € gegenüber der Vorauktion bedeutete. Nur drei Rinder und eine Kuh fanden keinen neuen Abnehmer, sodass am Ende der Rinderauktion 162 Kühe und Rinder die Besitzer gewechselt hatten.

 

Großes Zuchtkälberangebot

Groß war das Angebot mit fast 70 Jungrindern und Kälbern auf dieser Juli-Auktion. Bis auf ein Kalb wurden alle Jungtiere verkauft. Den Höchstpreis mit 660 € erzielte die Zuchtstätte Frank Osterhaus aus Lengerich für ein vier Monate altes rotbuntes Mr.Burns-Kalb, das aus einer 89 Punkte bewerteten Cadon-Mutter hervorgegangen war. Mit 600 € folgte ebenfalls aus gleicher Zuchtstätte ein rotbuntes Elayo-Kalb  aus einer leistungsstarken Lentini-Mutter. Ebenfalls 600 € erzielte die Zuchtstätte Heinrich Brandhoff aus Bad Sassendorf für ein zwei Monate altes Jetlag-Kalb, das ebenfalls hervorragend herausgebracht war. Im Durchschnitt erzielten die Kälber 344 €. Dies bedeutete einen Preisrückgang von 28 € je Jungtier. Die Kälber verlieben vorwiegend im eigenen Zuchtgebiet.

 

Die nächsten Zuchtviehauktionen der Rinder-Union West finden am 22. Juli in Krefeld und am 4. August in Hamm statt. 

 

Preisspiegel

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Æ

 

Diff.

Bullen

21

21

1000 – 2800

1538

+341

Kühe

3

2

1350 – 1650

1500

+400

Rinder

163

160

800 – 2300

1321

+92

Jungrinder

3

3

380 – 540

440

-40

Kälber

65

64

230 – 660

344

-28

 

Johann Robrook

 

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