Großer Auftrieb in Hamm

Auktionsberichte

Carmano-Sohn mit Höchstpreis

Von den 43 zum Verkauf zugelassenen Bullen wurden 37 Bullen zu einem Durchschnittspreis von 1.276 € veräußert. Den absoluten Spitzenbullen der Auktion stellte die Zuchtstätte Lölfer & Guhle GbR aus Steinfurt mit einem sehr korrekten rotbunten Carmano-Sohn, der aus einer sehr leistungsstarken Faber-Tochter hervorging. Für 2.500 € sicherte sich ein Käufer aus dem Kreis Borken diesen wertvollen Bullen. Preislich mit 2.000 € folgte ein rotbunter Elayo-Sohn, der aus einer Exzellent eingestuften September-Tochter hervorging, aus der Zuchtstätte Alfons Beuting aus Vreden. Dieser langgestreckte mit guter Oberlinie ausgestattete Bulle wurde in den Hochsauerlandkreis verladen. Ebenfalls 2.000 € erzielte die Köster KG aus Steinfurt für einen schwarzbunten Jannsen-Sohn, der ebenfalls in den Kreis Borken wechselte.

 

Viele Rinder ins Ausland

Käufer aus Italien, Spanien und Belgien erwarben fast jedes zweite Holsteinrind. Aber auch Käufer aus Bayern und Baden-Württemberg, die aufgrund der BHV1-Sanierung „Ersatz“ benötigten, hatten Ihre Kaufaufträge abgegeben. Ein bekannter Kunde aus Spanien erwarb für je 2.200 € die beiden Spitzenfärsen der Auktion. Es handelte sich hier um eine kapitale, mit gutem Vordereuter ausgestattete, Stormatic-Enkelin aus der Zuchtstätte Burkhard Diekmann aus Soest. Die zweite Holsteinfärse stammte aus der Zuchtstätte der Köster KG aus Steinfurt. Diese schicke Laroso-Tocher, die aus einer Exzellent eingestuften Stadel-Tochter hervorgeht, ließ keine Wünsche offen. Mit 2.000 € folgte eine mit einem fest ansitzenden drüsigen Euter ausgestattete Jetlag-Tochter aus der Zuchtstätte Norbert Bläker, Borken. Rinder, die bereits länger abgekalbt hatten und Mängel aufwiesen, waren an diesem Tage nur schwer zu veräußern. Dieses war auch der Grund dafür, das sich der Durchschnittspreis gegenüber der Vorauktion um 64 € verringerte, sodass am Ende der durchschnittliche Zuschlagspreis bei 1.283 € lag. Vor dem Verkauf der Rinder wurden 21 Kühe verauktioniert, die, bis auf eine, alle für 945 € im Schnitt verkauft wurden. Diese Kühe stammten vorwiegend aus den beiden Rotbuntzuchtbetrieben Alfons Frandrup, Altenberge, und Ludger Lütke-Wermeling, Münster und kamen aufgrund der Aufgabe der Milchwirtschaft zum Verkauf.

 

Viele Jungtiere

Äußerst groß war wiederum das Angebot der Jungrinder und Zuchtkälber mit 84 Tieren. Den Spitzenpreis erzielte die Zuchtstätte Friedrich Wilhelm Voss aus Welver für eine einjährige Gibor-Tochter mit 920 €. Ein Käufer aus dem Kreis Unna sicherte sich dieses hervorragend herausgebrachte Jungtier. 660 € erzielte Herr Roland Westmeyer aus Marienfeld für ein fünf Monate altes Carmano-Kalb.

 

Die nächste Auktion der RUW in Hamm findet am Dienstag, den 05. Mai statt.

 

 

Preisspiegel

 

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Ø

 

Diff.

Bullen

43

37

800 – 2500

1276

-88

Kühe

21

20

630 – 1500

945

-180

Rinder

237

220

600 – 2200

1283

-64

Jungrinder

15

15

400 – 920

625

-177

Kälber

67

65

200 – 660

389

+64

 

Johann Robrook

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