Lebhafte Auktion in Hamm

Auktionsberichte

Bullen

Zu Beginn der Auktion kam es zum Verkauf der Bullen, wo die Kaufinteressenten jedoch die Möglichkeit nutzten, nach Qualität zu selektieren. So stellte die Zuchtstätte Langenberg aus Bocholt einen äußerst korrekten Elayo-Sohn, der aus einer 88-Punkte Goldstar-Mutter hervorgegangen war, gekonnt im Auktionsring vor. Dieser Bulle wechselte für 2.000 € in den Kreis Warendorf. Sofort im Anschluss daran wartete die Zuchtstätte Antonius Richter aus Salzkotten mit einem äußerst schicken Joyboy-Sohn auf, der ebenfalls für 2.000 € in den Hochsauerlandkreis verladen wurde.

 

Rind für 2.700 € nach Bayern

Von 195 zum Verkauf angebotenen abgekalbten Rindern wurden 189 Rinder für durchschnittlich 1.347 € verkauft. Dieses bedeutet zwar einen Preisrückgang von 54 €, zeigt aber deutlich, dass die Käufer für gute Qualitäten entsprechende Preise zu zahlen bereit sind. Ein bayrischer Käufer investierte für eine mit Kaliber ausgestattete Toystory-Tochter, die aus der Zuchtstätte Senger-Stuftei, Ennigerloh, vorgestellt wurde, 2.700 €. Hohe Vorfahrensleistung und ein für die Auktion passendes Abkalbedatum sorgten für ein zügiges Bieterduell. Mit 2.500 € folgte eine rotbunte Leikos-Tochter aus der Zuchtstätte Bernhard Wacker aus Steinfurt. Dieses Rind, das mit bestem Exterieur und Euter ausgestattet war, konnte bereits eine Einsatzleistung von 42 kg Milch aufweisen. Da dieses Rind bereits vorab im Züchterstall für die Färsenschau, die am 18. März in Krefeld stattfindet, angemeldet wurde, besteht nun für den Käufer, der aus dem Kreis Lippe angereist war, die Möglichkeit zur erneuten Präsentation dieser hervorragenden Holsteinfärse. Ein thüringischer begeisterter Holsteinzüchter sicherte sich einige hochwertige abgekalbte Färsen. So unter anderem eine Vampir-Tochter für 2.000 €, die aus einer langlebigen Eskimo-Mutter hervorgegangen war. Dieses Rind konnte bereits eine Einsatzleistung von 42 kg Milch aufweisen, stammte aus der Zuchtstätte Heinz Dieter Kortenbruck aus Bergkamen und wurde gekonnt durch den Auktionsservice im Ring vorgestellt.

 

Jungrind für 2.200 € nach Luxemburg

Ein großes Jungrinder- und Kälberangebot von fast 70 Tieren lockte viele Käufer an. Höhepunkt des Verkaufs waren jedoch zwei Jungtiere von der Zuchtstätte Matthias Heimes aus Schmallenberg. Beide stammten von dem Bacculum-Sohn Lawn Boy ab. Nach einem harten Bieterduell wurde schließlich das acht Monate alte Jungrind für 2.200 € einem Käufer aus Luxemburg zugeschlagen. Er sicherte sich auch anschließend das fünf Monate alte Kalb für 950 € aus gleicher Zuchtstätte

 

 

Da die sogenannte April-Auktion bereits am Dienstag den 31. März stattfindet, werden noch Anmeldungen bis Freitag den 13. März bei der RUW-Münster 0251 – 9288226 angenommen.

 

Preisspiegel

&nb

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Ø

 

Diff.

Bullen

36

28

940 – 2000

1364

+147

Kühe

6

6

1000 – 1300

1125

-75

Rinder

195

189

700 – 2700

1347

-54

Jungrinder

11

11

500 – 2200

803

+238

Kälber

57

56

100 – 950

325

-163

 

Johann Robrook

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