Gute Stimmung bei der Maiauktion in Hamm

Auktionsberichte
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Für 2.000 € ging diese schicke und euterstarke Vampir-Tochter an einen belgischen Züchter. Verkäufer: K. H. Eickhoff, Oelde

Bullen

33 Bullen erzielten im Schnitt 1.312 €. Den höchsten Preis des Tages erzielte Bernhard Langenberg aus Bocholt mit einem Buckeye-Sohn, der für 2.800 € in den Kreis Paderborn wechselte. Bei diesem äußerst korrekten jungen Verkaufstier heißt die Mutter Legende (VG 88) und ist Kennern der Schauszene keine Unbekannte. Besonders überzeugten die Fundamente, sowie das harmonische Seitenbild. Ebenfalls nach Paderborn ging eine Rampage-Sohn, der von Antonius Richter aus Salzkotten zum Verkauf gestellt wurde. Hierfür erzielte er 2.500 €. Mutter ist die RUW-Schausiegerin Meggilee. Dieser Bulle wusste durch seine klaren Fundamente sowie seine gute Entwicklung zu überzeugen.

 

Rinder

Alle 119 Rinder wurden zugeschlagen. Der Bedarf am Auktionstag war damit nicht gedeckt. Im Schnitt erzielten diese Verkaufstiere1.700 €. Ein Großkunde aus Belgien hatte viel Bedarf und auch langen Atem beim Bieten. Somit drückte er dieser Verkaufkategorie seinen Stempel auf, nachdem er von den RUW-Verantwortlichen erfahren hatte, dass Kunden aus Südeuropa nicht anreisen würden. Jedes 5. aufgetriebene Rind erzielte 2.000 € oder mehr Zuschlagspreis. Der Höchstpreis in Höhe von 2.400 € wurde zweimal erreicht. Zunächst war die Wiewer-Rellmann GbR aus Drensteinfurt zu diesem Preis erfolgreich. Bei dem Rind handelte es sich um eine Ludox-Tochter, die schaufertig präsentiert wurde. Mit guter Einsatzleistung und besten Fundamenten ausgestattet, ließ sie keine Wünsche offen. Bei der Mutter handelt es sich um die Luigi-Tochter Magna, die mit 84 Punkten bewertet ist. Das andere Rind zu diesem Preis kam von Anton Struck aus Nieheim. Er überzeugte mit einer Bert-Tochter, die mit ihrem Fundament und ihrem fest ansitzenden drüsigen Euter glänzte. Diese breite Preisspitze ohne richtigen Ausreißer lässt erahnen, welch gute Qualität die auszubietenden Tiere an diesem Tag hatten.

 

Kälber

37 Kälber standen zum Verkauf und alle bis auf eines erhielten einen neuen Besitzer. Der Durchschnittspreis stieg um 26 € auf 549 €. Fast schon gewohnt trat die Bernsmann GbR aus Dorsten mit Spitzenqualität auf. Das teuerste Kalb des Tages kam demzufolge aus diesem Betrieb und erzielte 850 € zugunsten von Käufern aus dem Kreis Ruhr-Lippe. Es handelt sich dabei um ein Kalb des RUW-Testbullen Seraphin von September. Mutter ist die mit 86 Punkten bewertete Faber-Tochter Lene.

 

Die nächste Auktion in Hamm findet am 3. Juni statt.

 

Bernd Koch

 

Preisspiegel

 

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

Preisspanne

von - bis

 

Durchschnitt

 

Differenz

Bullen

44

33

900 – 2.800

1.312

+ 58

Kühe

2

2

1.300 – 1.550

1.425

-200

Rinder

119

119

900 – 2.400

1.700

+ 53

Jungrinder

2

2

420 – 850

635

-12

Kälber

37

36

340 – 850

549

+ 26

 

 

 

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