RUW-Jungbullen auf dem Podest

Allgemeine News

Das Rechenzentrum in Verden (vit) analysiert jedes Jahr im Frühjahr die Mittelwerte der im Jahr zuvor, also 2019, erstmals eingesetzten Jungbullen und zwar nach Zuchtverband für beide Farbrichtungen Schwarz- und Rotbunt.

Derzeit läuft nirgendwo Sport, aber dennoch bieten wir Ihnen eine sportliche Nachricht von der RUW: erneut haben die schwarz- und rotbunten Jungbullen der RUW, die im Jahr 2019 erstmals eingesetzt wurden, es geschafft, unter die besten drei aller deutschen Zuchtprogramme zu kommen. Hierbei erreichten die 20 Schwarzbunten RUW-Jungbullen einen gRZG von 152,1. Dies bedeutet den dritten Platz, nur knapp hinter dem TopQ-Partner Qnetics (gRZG 152,6) und der Rinder Allianz (gRZG 152,9). Wir als RUW sind besonders stolz darauf, dass wir in den Merkmalen, die insbesondere Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bedeuten, nämlich die Nutzungsdauer (RZN 126,2) und das neue Merkmal Gesundheit (RZGesund 115,2) Listenführer in Deutschland sind. Wir arbeiten weiterhin daran, dass diese Merkmale die Markenzeichen unserer Jungbullen bleiben.

 

Überragender Rotbunt-Jahrgang

Die 17 Rotbuntbullen, die im letzten Jahr Zugang zu unseren Mitgliedsbetrieben gefunden haben, sind als Gruppe wohl das Beste, was im genomischen Zeitalter im Hause RUW produziert wurde. Die Zahlen sprechen für sich: mit 150,2 gRZG liegt diese Gruppe von 17 Bullen um 4,6 Punkte vor dem nächsten deutschen Zuchtverband. In Zeit ausgedrückt bedeuten 4,6 RZG-Punkte etwa 1,5 Jahre, die diese 17er Gruppe der nächsten deutschen Rotbuntgruppe überlegen ist. Zudem waren wir in der Lage, unseren Rotbuntbullen denselben Stempel aufzudrücken, wie unseren oben genannten Schwarzbuntbullen: sie sollen Töchter hinterlassen, die lange im Stall bleiben (RZN 126,9), weil sie möglichst wenig Gesundheitsprobleme haben (RZGesund 113,7). Auch in der Kategorie Rotbunt sind dies die Spitzenwerte – und das mit Abstand – in Deutschland.

 

Top - mit vielen genetisch hornlosen Jungbullen

Auch wenn die genetischen Kompromisse, die man im Rahmen der Hornloszucht noch machen muss, immer kleiner werden, sind sie dennoch nötig. Aber: trotzdem, dass die RUW 30 % (6 schwarz- und 5 rotbunte Bullen mit Pp oder PP) ihrer 37 Bullen als genetisch Hornlose in den Einsatz geschickt hat, sind diese herausragenden Zuchtwerte der 2019er Bullen zustande gekommen. Wohl kein anderes deutsches Zuchtprogramm hat so einen hohen Anteil genetisch hornloser Jungbullen in seinem Portfolio.

 

Bonus-Verträge zahlen sich für RUW-Mitglieder aus

Zum Abschluss sei  gerne erwähnt, dass die RUW bei dieser vit-Auswertung ein Wiederholungstäter ist. Denn auch in den Jahren 2017 und 2018 war die Gruppe der Schwarz- und Rotbuntbullen der RUW unter den Top 3 zu finden. Damit befinden sich alle RUW-Mitglieder, die sich für Bonus-Verträge entschieden haben, in einer sicheren Heimat. Und diejenigen, die es noch nicht gemacht haben, sollten es sich ernsthaft überlegen: RUW-Jungbullen zeichnen sich durch eine deutlich überdurchschnittliche genetische Qualität im deutschlandweiten Vergleich aus.

Quod erat demonstrandum“ – wie der Lateiner sagt.

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