Kleiner Auftrieb bei guten Preisen in Bitburg

Auktionsberichte
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Den höchsten Zuschlag von 1.750 € bei den Holstein-Rindern erzielte Johann Hoffmann aus Stockem mit einer Jordan Red-Tochter.

Den Tageshöchstpreis von 2.500 € erzielte die Zuchtstätte Mulling GbR aus Körperich mit einem ganz hervorragend entwickelten, dunkelgezeichneten rotbunten Ludox-Sohn. Dieser Bulle verkörperte alles, was ein Rotbuntherz begehrt: Vater Ludox, bekannter Rotbunt-Topvererber der RUW und auf der Mutterseite die schaubewährte Stadel-Tochter Tamira mit einer Einstufung von 87 Punkten. Auch die Leistung im Pedigree zeichnet diesen Bullen aus: Tamira leistete im Durchschnitt von 3 Laktationen 9.400 kg Milch mit 4,14 % Fett und 3,61 % Eiweiß. Die Großmutter, eine mit 85 Punkten bewertete Ancor-Tochter, hat eine Durchschnittsleistung von weit über 10.000 kg Milch. Der Zuschlag für diesen Bullen erhielt ein belgischer Züchter. Für ihren sehr typvollen, gut herausgebrachten Ticket-Sohn, erhielten Matthias & Stefan Zens aus Musweiler 1.800 € im Zuschlag. Dieser Bulle stammt aus der mehrfach schaubewährten E-Familie, die mit sehr hohen Leistungen über Generationen hinweg zu überzeugen weiß. Ein Züchter aus dem Kreis Trier-Saarburg sicherte sich diesen Bullen. Ebenfalls für 1.800 € wechselte der von Jakob Lenz, Steinborn gezogene, kapitale Lichtblick-Sohn aus einer Origin-Mutter, die im Durchschnitt weit über 10.000 kg Milch geleistet hat, in den Deckeinsatz nach Frankreich. Ein Fleckviehbulle aus der bekannten Zucht von Helmut & Ralf Backes aus Mandern wurde ganz am Anfang zum Verkauf angeboten. Der sehr korrekte, gut entwickelte Romel-Sohn stammt aus der schaubewährten Horwart-Tochter Goldmaus, die in ihrer zweiten Laktation über 10.000 kg Milch leistete. Er verbleibt zum Preis von 1.300 € zum Deckeinsatz im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

 

Teuerste Färse für 1.750 €

Den höchsten Zuschlag von 1.750 € bei den Holstein-Rindern erzielte Johann Hoffmann, Stockem mit einer Jordan Red-Tochter. Diese Färse, mit einem fest aufgehängten, hervorragenden Euter und tadellosen Fundament ausgestattet, wird das Exterieurvermögen der Familie fortschreiben. Die Stadel-Mutter ist mit 87 Punkten bewertet und auch die Laredo-Großmutter hat 87 Punkten erhalten. Beide Kühe leisteten weit über 9.000 kg Milch mit sehr guten Inhaltsstoffen. Sie wird ihre Leistung zukünftig im Kreis Bernkastel-Wittlich erbringen. Ein Züchter aus dem benachbarten Luxemburg ersteigerte zum Preis von 1.700 € eine Tochter des RUW-Vererbers Vampir, die mit Lasso und Prelude zwei weitere bekannte Vererber im Pedigree stehen hat. Ebenfalls 1.700 € im Zuschlag erlöste Lothar Schmidt aus Oberweis für seine sehr gut herausgebrachte Mock-Tochter, die ebenfalls ihre Reise nach Belgien antreten wird.

 

Die Käufer aus Belgien, Luxemburg und auch Frankreich zeigen, dass Zuchttiere aus Bitburg begehrt sind. Dies sollte für alle Holsteinzüchter Ansporn sein, den Markt in Bitburg stark zu beschicken. Am Donnerstag, 11. Oktober 2007 findet die nächste Zuchtrinderauktion der RUW in Bitburg statt. Anmeldeschluss hierfür ist Montag, 24. September 2007.

 

Transportmöglichkeiten in alle Regionen, gewissenhafte Erfüllung von Kaufaufträgen, Kataloge und nähere Informationen erhalten Sie bei der Rinder-Union West eG, Hamerter Berg, 54636 Fließem, Tel. 06569 9690-0, Fax 9690-99. E-mail: infofliessem@ruweg.de / www.ruweg.de.

 

Gerd Grebener

 

Preisspiegel

 

 

Auftrieb

Verkauft

Spanne €

Æ   Preis €

Veränderung €

Bullen

19

12

1.000 –2.500

1.446

+207

Rinder

15

15

1.300 – 1.750

1.557

+259

 

 

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