Günstiger Einkauf in Hamm

Auktionsberichte

Gleich zu Beginn des neuen Quotenjahres fand die monatliche Zuchtviehauktion der Rinder-Union West in den Zentralhallen in Hamm am 3. April statt. Teilweise wurde der Schwung bei der Versteigerung der noch im März geherrscht hatte, vermisst. Dennoch wurde der Qualität entsprechend geboten. Ein echtes Highlight war die Betriebskollektion der bekannten Zuchtstätte Meyer, Stockhausen. Diese Kühe präsentierten sich frisch und zogen viele Zuchtinteressierte an den Ring. Besonders ins Auge stach die Bormio-Tochter Gwan aus der exzellenten Schausiegerin Gista (Vater Fatal), die für 1650 € in den Kreis Siegen-Wittgenstein wechselte. Insgesamt wurden 243 Holsteintiere zugeschlagen.

 

Bullen

30 der 36 Bullen erhielten einen neuen Besitzer, wobei sich der Durchschnittspreis kaum änderte und am Ende 1.208 € betrug. Die Köster KG aus Hollich erzielte mit einem Goldwin-Sohn 1.900 €. Die Käufer aus dem Rheinland waren nicht nur von der hervorragenden Präsentation überzeugt, sondern auch von der Genetik mit der Marconi-Tochter Rarität (91 Pkt.) und davor der Europakuh Reval angetan. Auch im  Pedigree eines Reno 2-Sohnes von Hugo Balster aus Selm fand sich mit Arabella eine Europaschaukuh im Pedigree. Dies, sowie das korrekte Exterieur und die gute Entwicklung des Bullen, überzeugte Züchter aus Hessen, die hierfür 1.750 € anlegten.

 

Rinder

145 von 158 Rinder erhielten einen Zuschlag. Der Durchschnittspreis verringerte sich auf 1.106 €. Die Gebote gingen sehr qualitätsorientiert ein, so dass Gutes auch seinen Preis hatte. Dies zeigte sich z. B. für die Zuchtstätten Hermann Josef Olbing, Borken, sowie Antonius Richter, Salzkotten, die für ihre Rinder jeweils 1.900 € erzielten. Im ersten Fall handelte es sich um eine rote Talent-Tochter, die ihren Weg nach Hessen fand. Mutter im Pedigree ist die schauerfahrene Loretta (86 Pkt.) von Rubens. Das andere Verkaufstier in dieser Preiskategorie wechselte in den Kreis Steinfurt. Es handelte sich um eine Ascoli-Tochter aus der exzellenten RH Glenda von Drummond.

 

Kälber

Bei den Kälbern senkte sich der Durchschnittspreis im Vergleich zur Vorauktion auf immerhin noch 331 €. Josef Große Verspohl aus Havixbeck war mit einem Classic-Kalb erfolgreich. Züchter aus dem Kreis Warendorf sicherten sich dieses frohwüchsige Kalb für 520 €. Bei der Mutter handelt es sich um die Faber-Tochter Mofa. Vier weitere Kälber erzielten jeweils 480 €.

 

 

Die nächste Versteigerung der Rinder-Union West in Hamm findet am Dienstag, dem 8. Mai statt. Aber kurz vorher kommt es noch in Warburg zur mit Spannung erwarteten Hofauktion am 3.Mai bei Humburg.

 

Preisspiegel

 

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von - bis

 

Æ

 

Diff.

Bullen

36

30

800-1900

1208

+7

Kühe

16

12

1050-1650

1208

+1208

Rinder

158

145

740-1900

1106

-170

Jungrinder

2

2

460-560

510

+11

Kälber

61

54

200-520

331

-71

 

Bernd Koch

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