Stabiler Färsenmarkt in Krefeld

Auktionsberichte

Bullenangebot passte

Bei den 19 herdbuchanerkannten Bullen war klar, dass hier einige besonders im Ring sein werden. Dies galt vor allem für den äußerst exterieurstarken Gently-Sohn aus der bewährten Zucht von Volker Elsermann, Hamminkeln. Mit einem tiefen Pedigree, in dem sowohl die Mutter als auch die Großmutter die begehrte ZE-Anerkennung haben, passte hier einfach alles bestens zusammen. Viele wollten ihn haben - den Zuschlag sicherte sich zum Tageshöchstpreis von 2.200 € ein Kunde aus dem Kreis Kleve. Ebenfalls mit starkem Exterieur und sich auf klaren Beinen bewegend folgten die beiden Bullen, die für 1.700 € zugeschlagen wurden. Dies war zunächst ein Epochal-Sohn von Karl-Heinz Arden, Wesel. Mit Epochal als Bullenvater ist schon eine hohe Garantie für das tadellose Exterieur gegeben. Hinzu kommt eine Bullenmutterfamilie, die sich durch ein enormes Leistungspotenzial mit Spitzeninhaltsstoffen auszeichnet. Dieser Bulle wird im Rheinisch-Bergischen Kreis in den Einsatz gehen. Mit ähnlichen Qualitäten im Papier wartete der Silver-Sohn aus dem Bestand von Rainer Thoenes, Kalkar, auf. Der Jungbulle stammt aus einer ebenfalls durch Dauerleistung ausgezeichnete Kuhfamilie, die sich durch die gute Eiweißvererbung auszeichnet. Ein Aachener Kunde wird diese Genetik in seiner Herde zum Einsatz bringen.


Färsen erzielen ordentliche Gebote

Bei den Färsen startete der Markt qualitätsbedingt äußerst verhalten. Mit zunehmender Dauer stellte sich das gewohnte Qualitätsbild ein und das Preisniveau stabilisierte sich im Zuge der Veranstaltung mehr und mehr, so dass am Ende ein für diese Auktion unter den gegebenen Rahmenbedingungen ordentliches Ergebnis von 1.443 € erzielt wurde. Die Gebote kamen diesmal zu einem sehr hohen Anteil aus der eigenen Region. Bei den Spitzenfärsen war es hilfreich, dass ein belgischer Kunde bereit war, gerade für die exterieurstarken Remontierungsfärsen auch passende Gebote abzugeben. So überrascht es auch nicht, dass dieser Kunde die zum Spitzenpreis von 2.000 € zugeschlagene Bluff-Tochter aus dem Bestand von Siegfried Losch, Goch, erworben hat. Viel Körper, Eiweiß und ein festes drüsiges Euter waren die Glanzpunkte dieser viel umworbenen Färse. Gleich dreimal folgten Färsen, die bei 1.900 € den Besitzer wechselten. In der Reihenfolge des Auftriebs waren dies eine Big Point-Tochter von Heinz-Gerd Stegemann, Hamminkeln, eine Brawler-Tochter, die Stefan Struben, Dahlem, präsentierte, sowie eine Boss-Tochter, die von Volker Elsermann, Hamminkeln, im Ring vorgestellt wurde. Alle drei Färsen gehen schaufertig durch den Vorführring und konnten einmal mehr eindrucksvoll das hohe Qualitätsniveau am Krefelder Markt sehr positiv untermauern. Die Boss-Tochter bleibt im Züchterstall im Kreis Wesel; die beiden anderen Färsen wurden für einen belgischen Kunden verladen.

 

Bullen aus dem RUW-Zuchtprogramm wie Antares, Label P, Bedford und insbesondere Epochal bereicherten immer wieder das qualitativ hochwertige Angebot mit Spitzentieren, was für die jeweiligen Verkäufer auch ordentlich honoriert wurde.

 

Die nächste Zuchtviehauktion der Rinder-Union West eG findet statt am 15. März 2017. Anmeldungen für diese Auktion sollten bis Freitag, 24. Februar 2017 im RUW-Regionalzentrum in Krefeld vorliegen und werden unter Tel. 02151 81899-14 oder per Fax 02151 81899-66 entgegengenommen. Die Kataloge zu unseren Auktionen können unter www.ruweg.de heruntergeladen werden.

 

 

Dr. Werner Ziegler

 

Preisspiegel

 

Auftrieb

Verkauf

Preis- spanne € 

Durchschnitts-  preis €

Differenz €  Vormonat 

Bullen

19

16

900-2.200

1.434

+47 

Kühe

2

2

1.500-1.600

1.550

 

Rinder

183

178

900-2.000

1.443

-111

Kälber

5

5

100-220

158

+68

 

 

 

 

 

 

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